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Diese Internetseite besteht seit Mai 2003, wird aus Mitteln der Deutschen Krebshilfe e.V. finanziert und dem Sprecher der o.g. Selbsthilfegruppe gepflegt (siehe Impressum), letzte Aktualisierung: 16.05.2012
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Alles, was Sie wissen sollten!
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Aktualisierungsstand dieser Seite: 22.04.2012
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Die Selbsthilfegruppe stellt sich vor
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Jedes Jahr erkranken rund 64.5001) (Prognose für 2012: 67.600) Männer in Deutschland neu an Prostatakrebs. Mit 26 % 1) ist die Prostata beim Mann sogar das Organ, bei dem am häufigsten ein bösartiger Tumor entdeckt wird.
Auf den Patienten kommen nach der Diagnose zahlreiche Fragen und Entscheidungen zu.
Sie sind gerade von Ihrem Arzt geschockt worden – Sie haben Krebs, Prostatakrebs?
Seien Sie versichert, Sie haben bei Prostatakrebs Chancen, es ist kein Todesurteil, allerdings für Sie und Ihre Lieben eine sehr große seelische und psychische Belastung.
Sie suchen Hilfe, Informationen, jemanden, der gleich betroffen ist, mit dem Sie sich austauschen können?
Oder Sie sind einfach an Informationen über Krebsfrüherkennung, Prostatakrebs, seine Diagnose, Therapien und Nachsorge interessiert, weil Sie vorbeugend etwas tun wollen?
Dann schauen Sie sich auf dieser Seite um. Hier finden Sie Informationen und Hinweise auf weitere Internetseiten zum o.g. Thema.
Ziel unserer Internetseite ist es, Betroffene und deren Angehörige, sowie Interessierte, über die Erkrankung und mögliche Therapieoptionen aufzuklären, damit Entscheidungen bewusst gefällt werden können.
Wir, die Selbsthilfegruppe “Treffpunkt Prostatakrebs Bremen” laden Sie zu unseren regelmäßigen Treffen ein, bei denen Sie Erfahrungen Gleichbetroffener sammeln, Fragen zum Thema stellen können.
1) aktuelle Werte von 2007-2008 aus „Krebs in Deutschland“ 8. überarbeitete, aktualisierte Ausgabe 2012
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Wer sind wir und was wollen wir:
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Wir sind eine Selbsthilfegruppe in der Bremer Krebsgesellschaft e.V. für alle von Prostatakrebs Betroffene und Interessierte im Raum Bremen und umzu. D.h. nicht nur für Männer, wobei diese in erster Linie Betroffene sind, sondern auch für interessierte Frauen, die ihren Männern bei der Bewältigung ihrer Krankheit informiert zur Seite stehen wollen. Unsere Selbsthilfegruppe besteht seit 2001 und hat mittlerweile in Ihrer Adressenliste mehr als 200 Prostatakrebs-Betroffene eingetragen. Zu unseren Treffen kommen in der Regel zwischen 20 und 30 Betroffene. Einige bringen auch Ihre PartnerInnen mit, die bei uns ebenfalls immer herzlich willkommen sind.
Wir treffen uns regelmäßig jeden 1. Donnerstag eines Monats um 19:00 Uhr im Vortragsraum der Bremer Krebsgesellschaft e.V. Am Schwarzen Meer 101-105, 28205 Bremen. Individuelle Gesprächsmöglichkeiten mit dem Sprecher der Gruppe sind bereits ab 18:30 Uhr möglich.
Über den Sprecher unserer SHG sind wir Mitglied im Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. und werden über diesen finanziell von der Deutschen Krebshilfe e.V. und mit Informationsmaterial unterstützt. Regelmässig erhalten wir das Informationsmagazin des BPS, in dem sehr gute Informationen für Prostatakrebskranke und Angehörige enthalten sind. Gemeinsam mit den Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen im Raum Nordniedersachsen und im Land Bremen haben wir uns zu einem Regionalverband NorWest Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. zusammengeschlossen, um auf regionaler Ebene noch besser bei der Betreuung Prostatakrebskranker Männer und ihrer Angehörigen zusammen zu arbeiten. Bei unseren Treffen werden wir nicht nur fachärztlich durch Dr.med.Reinhard Hübotter, Arzt für Urologie, Vorstandsmitglied der Bremer Krebsgesellschaft e.V. und Dr.med.Wolfgang Winkler, Facharzt für Urologie -Naturheilverfahren- , Mitglied der Bremer Krebsgesellschaft e.V. unterstützt. Über die Geschäftsstelle der Bremer Krebsgesellschaft (Tel.: (0421) 491 92 22) oder über den Anschluss der Selbsthilfegruppe (Tel.: (0421) 878 90 57, mit Anrufbeantworter) können sie uns jederzeit auch außerhalb unserer Treffs erreichen. Haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass es auch manchmal nicht gleich beim ersten Anruf klappt. Wir sind alle, neben unserem eigentlichen Beruf, in der Selbsthilfegruppe ehrenamtlich tätig.
In erster Linie geht es bei unseren Treffen um einen Informations- und Erfahrungsaustausch der von Prostatakrebs Betroffenen. Wir informieren die bei uns Rat suchenden Betroffenen auf der Basis der interdisziplinären Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms:
- Möglichkeiten einer guten und umfassenden Diagnose (Mindestuntersuchungen zur Feststellung des Tumorstadiums), die unabdingbar für die richtige Wahl der Therapie ist.
- Leitliniengerechte Therapiemöglichkeiten und deren Nebenwirkungen
Dazu geben wir allen neu zu uns kommenden Betroffenen eine Informationsmappe an die Hand, in der unter anderem ein gemeinsam von Ärzten und Betroffenen auf der Basis des besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissens entwickelter Patientenratgeber „Prostatakrebs“ enthalten ist. Bei uns können Sie von Gleichbetroffenen ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Therapien und deren Nebenwirkungen hören. Wir sprechen darüber, wie wir mit dieser Krankheit umgehen, wie sie der Eine oder Andere bewältigt hat, wie er damit zurecht kommt und welche Tips er weitergeben oder von anderen bekommen kann. Sehr schnell können Betroffene durch die manchmal sehr kostspielige Tumorbehandlung und deren soziale Folgen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Wir informieren über Möglichkeiten einer finanziellen Hilfe. Es werden Informationen über Kliniken, behandelnde Ärzte und Sozialleistungen werden ausgetauscht. Wir informieren über Möglichkeiten aber auch „Fallstricke“ bei der weiteren Information über Prostatakrebs und medizinischer, onkologischer und psycho-onkologischer Möglichkeiten der Bewältigung unserer Erkrankung im Internet. In unserer SHG kann man sich Literatur über die verschiedenen Facetten der Krebserkrankung ausleihen. Mittlerweile haben wir eine gut ausgestattete Bibliothek zum Thema Krebs und insbesondere Prostatakrebs.
Wir führen keine medizinische Beratung durch, dazu sind wir weder ausgebildet noch befugt. Für besondere fachliche Fragen haben wir unsere beiden Urologen (siehe oben) und laden uns weitere Experten für die entsprechenden Themen ein.
Bei unseren Treffen muss keiner über seine Krankheit reden, doch jeder, der es möchte, kann es. Er kann aber auch einfach nur zuhören, Informationen und vielleicht auch Mut für die Bewältigung der eigenen Erkrankung tanken.
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© Treffpunkt Prostatakrebs Bremen 2012
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