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Inzwischen sind, insbesondere im südlichen Bereich, eine Reihe von zertifizierten Prostatazentren in Deutschland ins Leben gerufen worden. An diesen werden interdisziplinär alle Bereiche der Medizin bei der Behandlung des Prostatakarzinoms herangezogen.
Dem Patient wird eine umfassende und neutrale Beratung gewährleistet. So werden Spezialsprechstunden für Patienten und Angehörige von Urologen und Strahlentherapeuten gemeinsam ausgerichtet.
Ziele der Interdisziplinären Prostatakrebszentren:
- Beratung von Patienten mit Prostatakrebs und ihren Angehörigen über ihre individuelle, optimale Therapie
- Gemeinsame Beratung durch einen erfahrenen Urologen und Strahlentherapeuten über Wirkungen und Ergebnisse, aber auch mögliche Nebenwirkungen der verschiedenen Therapieformen
- Schriftliche Festlegung eines Therapiekonzeptes
- Auf Wunsch Vermittlung eines Kontaktes zu Patienten-Selbsthilfegruppen
Es wird derzeit zwischen zwei Zertifizierungen unterschieden:
- durch die “Deutsche Krebs Gesellschaft e.V.” (DKG) - Prostatakrebszentren
- durch den “Dachverband der Prostatazentren Deutschlands” (DVPZ) - Prostatazentren
Auf (Mit-) Initiative des BPS ist im Jahr 2004 der Dachverband der Prostatazentren Deutschlands (DVPZ) entstanden. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, Behandlungszentren für Prostataerkrankungen zu etablieren, die eine interdisziplinäre Versorgung von Patienten nach einheitlichen Qualitätsstandards gewährleisten. Behandlungszentren, die diese Voraussetzungen erfüllen, erhalten vom DVPZ das Prädikat „zertifiziertes Prostatazentrum“. Den Katalog der Qualitätskriterien, die ein Prostatazentrum im Rahmen der Zertifizierung durch den DVPZ erfüllen muss, kann im Internet unter der Adresse „www.dvpz.de“ eingesehen werden.
Neben den durch diese beiden Gesellschaften zertifizierten Urologischen Kliniken gibt es weitere:
- Prostata-Centrum Heidelberg
- WESTDEUTSCHES PROSTATAZENTRUM in der KLINIK am RING, Köln
- Prostatazentrum am Universitätsklinikum Münster
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