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Aktualisierungsstand dieser Seite: 13.02.2012
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Prostataspezifisches Antigen (PSA)
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Neue diagnostische Methoden mit dem PSA:
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Visite-Sendung des NDR vom 15.03.2011 Bei der Früherkennung von Prostatakrebs wird der PSA-Test eingesetzt. Ist dieser immer sinnvoll?
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Visite-Sendung des NDR vom 15.03.2011 Wie kann ein hoher PSA-Wert entstehen? Prof. Marcus Graefen im Interview mit Moderatorin Vera Cordes.
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Die Bestimmung des PSA-Wertes nimmt bei Männern ab 45 Jahren, bei familiärer Vorbelastung bereits ab 40 Jahren, einen immer höheren Stellenwert in der Diagnostik des Prostatakarzinoms ein.
Achtung: Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Finasterid können das Testergebnis für Prostatakrebs drastisch verändern, fanden US-Forscher aus Boston und Austin in einer Studie heraus. Die Substanz, die auch bei einer gutartig vergrößerten Prostata angewandt wird, greift in den Hormonhaushalt des Mannes ein und kann den beim Krebstest maßgeblichen PSA-Wert stark nach unten verfälschen. Der Arzt sollte also über eine Finasterid-Einnahme informiert werden, damit er die Werte richtig interpretieren kann. aus der Apotheken Umschau
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Was ist nun PSA?
Definition lt. Marlies Franke und Thomas Kreutzig in ihrem Buch „Prostata spezifisches Antigen Ein Leitfaden zur Interpretation“ aus dem Dr.Thomas Kreuzig Verlag, Postfach 32, 79227 Schallstadt:
„Das Prostata spezifische Antigen (PSA) ist ein 28 430 Dalton grosses proteolytisches Enzym. Es gehört zur Kallikrein-Genfamilie und ist eine Serinprotease (Glykoprotein). Das PSA wird von den Epithelzellen der Prostata sowie den periurethralen Drüsen (Littrè) gebildet und in hoher Konzentration in die Seminalflüssigkeit abgegeben. Das Samenblaseneiweiss ist das physiologische Substrat für das PSA.
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Physiologische Aufgabe des PSA Verflüssigung des koagulierten Seminalplasmas nach Ejakulation durch Proteolyse der gelformenden Proteine Seminogelin I und II.“
PSA (prostataspezifisches Antigen) - eine Erklärung des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg: Der Name sagt deutlich, dass es sich um einen Marker handelt, der spezifisch für Prostatagewebe ist. PSA ist ein Zucker-Eiweiß-Molekül, das im Prostatagewebe stets nachgewiesen werden kann. Im Prostatasekret findet sich ein hoher Gehalt, während im Blut normalerweise nur Spuren vorhanden sind. Bei gut- und bösartigen Erkrankungen der Prostata steigen die Werte auch im Blut an.
PSA ist damit zwar organ-, aber nicht tumorspezifisch. Allerdings ist ein Karzinom um so wahrscheinlicher, je höher die Werte sind. PSA wird in der Verlaufskontrolle beim Prostatakarzinom bestimmt. Es reagiert sensibel auf eine erneute Krankheitsaktivität, und ein Wiederansteigen des Werts deutet schon zu einem Zeitpunkt auf ein Rezidiv hin, zu dem dieses durch andere Untersuchungen noch nicht nachgewiesen werden kann. Auch bei Verdacht auf das Vorliegen eines Prostatakarzinoms wird der PSA-Wert gemessen.
Im Rahmen der Früherkennung eines Prostatakarzinoms bei Männern ab dem 50. Lebensjahr kann die PSA-Bestimmung die Abtastung der Prostata vom Enddarm aus sinnvoll ergänzen. Die Anwendung wird in der Früherkennung jedoch auch durchaus kritisch gesehen, da es nicht zweifelsfrei feststeht, ob dadurch die Überlebenszeit Betroffener verlängert wird. Die Normwerte betragen <3 ng/ml, zur besseren Abgrenzung gegenüber der gutartigen Prostatavergrößerung evtl. bis 10 ng/ml.
Die Blutentnahme für die Bestimmung sollte vor der rektalen Untersuchung erfolgen, vorherige körperliche Anstrengung, zum Beispiel Fahrradfahren, kann den Wert ebenso verfälschen.
Bei Frauen liegt der PSA-Wert immer unterhalb der Nachweisgrenze.
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Hier einige Informationen zum PSA und seiner Interpretation:
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- Wichtige Werte, die ein jeder Mann von sich wissen sollte, bevor er sich zu einer Therapie entscheidet!
Interpretation des Leitfadens von M. Franke und T. Kreutzig zusammengestellt von Ludwig Pabst und Manfred Walther (leider schon verstorben) Stand: 4.1.2012
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- Das intelligente Verwenden des PSA für das Management von Prostatakrebs
Ein Sehr guter und interessanter Aufsatz von Jonathan McDermed, PharmD, Diagnostic Products Corporation (DPC) Übersetzt von Jürg van Wijnkoop und Ralf-Rainer Damm, Februar 2006
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- Früherkennung des Prostatakarzinoms PSA-Test nur nach Aufklärung und Einwilligung des Patienten
von Prof. Dr. med. Dr. h. c. Herbert Rübben - Universität Essen (Deutsches Ärzteblatt Jg. 101 Heft 24 11. Juni 2004)
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- Stellenwert der PSA Bestimmung zur Früherkennung des Prostatakarzinoms
von Prof. Dr. med. Peter Hammerer Urologische Klinik, Städtisches Klinikum Braunschweig (Deutsches Ärzteblatt Jg. 101 Heft 26 25. Juni 2004)
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- “SCHWIERIGKEITEN BEI DER INTERPRETATION DES PROSTATASPEZIFISCHEN ANTIGENS”
von OA PD Dr. Axel Semjonow Klinik und Poliklinik für Urologie, Universittsklinik Münster (JOURNAL FÜR UROLOGIE UND UROGYNKOLOGIE 9. Jahrgang 2002 Sonderheft 2/2002)
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- “Einfluss von Präanalytik und Analytik auf die Aussagekraft des prostataspezifischen Antigens”
von Prof. Dr. med. Paolo Fornara Universittsklinik und Poliklinik für Urologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Deutsches Ärzteblatt Jg. 101 Heft 25 18. Juni 2004)
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- “PSA-Test „Stimmungsmache“ Die Deutsche Gesellschaft für Urologie ist der Auffassung, dass die Vorteile der PSA-Untersuchung die Nachteile bei weitem überwiegen.”
von Prof. Dr. med. Paolo Fornara Universittsklinik und Poliklinik für Urologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Deutsches Ärzteblatt Jg. 100 Heft 42 17. Oktober 2003)
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- “Weniger falsch-positive Diagnosen mit cPSA-Test”
Presse-Information der Bayer HealthCare AG Corporate Communications vom 9. Oktober 2003
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- “cPSA-Test verbessert Krebsdiagnose und senkt die Zahl der unnötigen Biopsien, Neue Richtlinien für Prostatakrebsfrherkennung, Senkung des PSA-Schwellenwerts und Einsatz des cPSA-Tests empfohlen”
Presse-Information der Bayer HealthCare AG Corporate Communications vom 1. April 2004
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- “PSA-Screening, Neue Daten weisen auf Lücken hin”
von Rüdiger Meyer (Deutsches Ärzteblatt Jg. 101 Heft 25 18. Juni 2004)
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- PSA-Tests helfen, Prostata-Ca-Mortalität zu senken”
(Ärzte Zeitung, 28.02.2005)
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